Struktur der DNA

Unsere Vision

Ein biologisch jüngeres Leben – wissenschaftlich begleitet

Unsere Philosophie – moderne Medizin mit Weitblick

Anti-Aging-Produkte gibt es viele. Die meisten Anbieter von Longevity- (Langlebigkeit) bzw. Anti-Aging-Produkten versprechen, die Anzeichen des Alterns zu bekämpfen. Allerdings werden die tatsächlich dem Alterungsprozess zugrundeliegenden Ursachen nur selten berücksichtigt.

RegMed – Regenerative Medizin Berlin ist eines der ersten Zentren in Europa, das diese neue, ganzheitliche und personalisierte Longevity-Therapie anbietet.

Die 12 Hallmarks of Aging gezielt beeinflussen

Es gibt zwölf sogenannte „Hallmarks of Aging“ – also zentrale biologische Prozesse, die mit dem Älterwerden in Verbindung stehen. Der Ansatz von RegMed – Regenerative Medizin Berlin besteht darin, diese Prozesse gezielt und individuell zu adressieren und positiv zu beeinflussen. Die Auseinandersetzung mit diesen zwölf Mechanismen ist ein von führenden Wissenschaftlern unterstützter und durch klinische Studien belegter Ansatz.

Wir arbeiten ausschließlich mit zugelassenen, wissenschaftlich fundierten Substanzen in individuell abgestimmten Kombinationen: darunter Senomorphika, Senolytika, bestimmte Medikamente und ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel.

Grafik Hallmarks Ursachen des Alterns
01

Mitochondriale Dysfunktion

Mitochondriale Dysfunktion spielt eine zentrale Rolle im Alterungsprozess und zeigt sich durch verschiedene verschlechternde Funktionen der Mitochondrien. Diese „Kraftwerke der Zelle“ sind nicht nur für die Energieproduktion verantwortlich, sondern beeinflussen auch Entzündungsprozesse, Zellalterung und Stoffwechselvorgänge.

Im älteren Organismus sind die Mitochondrien geschädigt und können einerseits daher weniger ATP (Energieträger) produzieren, was zu typischen Symptomen wie chronischer Müdigkeit, Muskelschwäche und Erschöpfung nach körperlicher Aktivität führen kann. Gleichzeitig werden vermehrt freie Radikale dieser geschädigten Mitochondrien freigesetzt, die wiederum sämtliche Zellstrukturen schädigen. Folgen sind beschleunigte Hautalterung, Nervenschäden (kognitive Beeinträchtigungen, Konzentrationsschwäche) und ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen. Auch der gesamte Energiestoffwechsel des älteren Menschen wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Diabetes, Fettleibigkeit und Leberschäden können entstehen.

Zusätzlich begünstigen geschädigte Mitochondrien die Entstehung sogenannter seneszenter Zellen, die sich nicht mehr teilen, aber entzündungsfördernde Botenstoffe ausschütten. Diese chronischen Entzündungsprozesse tragen weiter zum Altern und zur Entstehung altersbedingter Erkrankungen bei.

02

Zelluläre Seneszenz

Im Alter sammeln sich seneszente Zellen in verschiedenen Geweben und Organen an, die als „Zombiezellen“ nicht mehr funktionsfähig sind, gleichzeitig aber durch ihre fehlerhafte Stoffwechselaktivität massive Schäden verursachen. Diese Zellen entstehen durch DNA-Schäden, oxidativen Stress oder verkürzte Telomere und setzen entzündungsfördernde Botenstoffe (z. B. IL-6, TNF-α) sowie gewebeabbauende Enzyme frei. Die Folgen zeigen sich in verschiedenen Schlüsselbereichen.

Fett und Zuckerstoffwechsel, Muskelabbau, Leberschäden bis hin zur Leberzirrhose, Nierenschäden mit Störung der Blutdruckregulation entstehen. Auch das Herz und Immunsystem werden durch diese chronischen Entzündungsprozesse geschädigt. Dies führt letztlich zu einem Teufelskreis – je mehr Seneszenz, desto weniger werden diese gealterten, schädlichen Zellen beseitigt.

03

Chronische Entzündungen

Im Alter nehmen stille, niedriggradige Entzündungsprozesse im Körper zu – ein Phänomen, das häufig durch seneszente Zellen ausgelöst wird. Diese setzen entzündungsfördernde Botenstoffe frei, die die Zellkommunikation stören und die Ausschüttung wichtiger Hormone hemmen – etwa für die Erhaltung von Knochendichte, Muskelkraft oder Hautstruktur. Die Folge: eine dauerhafte Überlastung der Organsysteme, verringerte Belastbarkeit und ein erhöhtes Risiko für altersbedingte Erkrankungen.

04

Stammzellfunktion und Regeneration

Stammzellen bilden die Grundlage für die kontinuierliche Erneuerung und Reparatur von Geweben und Organen. Mit zunehmendem Alter nimmt sowohl ihre Anzahl als auch ihre regenerative Kapazität deutlich ab – ein Prozess, der als Stammzellenerschöpfung bezeichnet wird. Die Folge ist eine nachlassende Regenerationsfähigkeit des Körpers, die sich unter anderem in chronischer Erschöpfung, beschleunigter Hautalterung und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen äußern kann.

05

Veränderte interzelluläre Kommunikation

Ein reibungsloser Informationsaustausch zwischen Zellen ist essenziell für die Aufrechterhaltung gesunder Körperfunktionen. Im Alter jedoch kommt es zunehmend zu Störungen in dieser interzellulären Kommunikation. Dies kann die Ausschüttung von Botenstoffen, den Zellstoffwechsel und die Immunantwort beeinträchtigen. Im weiteren Verlauf begünstigen solche Dysbalancen unter anderem chronische Entzündungen, eine Schwächung der Abwehrkräfte und im Extremfall auch unkontrolliertes Zellwachstum – ein möglicher Risikofaktor für Tumorentstehung.

06

Dysbiose des Mikrobioms

Das menschliche Mikrobiom – ein komplexes Zusammenspiel aus Milliarden von Mikroorganismen im Darm, auf der Haut und an anderen Körperstellen – verändert sich mit dem Alter. Wird dieses natürliche Gleichgewicht zum Beispiel durch den Alterungsprozess gestört, spricht man von Dysbiose. Sie kann stille Entzündungen fördern, die Barrierefunktion des Darms schwächen und das Risiko für eine Vielzahl chronischer Erkrankungen erhöhen.

07

Genomische Instabilität

Im Laufe des Lebens kommt es zunehmend zu Veränderungen im Erbgut – etwa durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Schadstoffe oder oxidativen Stress. Diese genomische Instabilität kann die Zellteilung beeinträchtigen und gilt als eine zentrale Grundlage altersbedingter Funktionsverluste. Langfristig kann sie mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen – etwa Tumorbildung oder neurodegenerative Prozesse – in Verbindung stehen.

08

Telomerverkürzung

Telomere sind die Schutzkappen an den Enden unserer Chromosomen. Sie verkürzen sich bei jeder Zellteilung – ein natürlicher Prozess, der mit zunehmendem Alter fortschreitet. Sind die Telomere stark verkürzt, sinkt die Teilungsfähigkeit der Zellen, was die Regeneration beeinträchtigen kann. Eine beschleunigte Telomerverkürzung wird mit verschiedenen altersbedingten Veränderungen in Verbindung gebracht – etwa einer nachlassenden Gewebeelastizität oder eingeschränkter Organfunktion.

09

Epigenetische Veränderungen

Epigenetik beschreibt die Regulation der Genaktivität – also, welche Gene „an“ oder „aus“ geschaltet sind –, ohne dass sich die DNA-Sequenz selbst verändert. Mit zunehmendem Alter gerät diese feine Steuerung aus dem Gleichgewicht. Das kann dazu führen, dass Zellen ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr zuverlässig ausführen – mit möglichen Auswirkungen auf Regeneration, Stoffwechsel oder Immunreaktionen. Epigenetische Veränderungen gelten daher als zentrales Merkmal des biologischen Alterns und spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung moderner Präventionsstrategien.

10

Verlust der Proteostase

Proteostase beschreibt den natürlichen Mechanismus, mit dem der Körper die Qualität und das Gleichgewicht seiner Proteine aufrechterhält. Mit zunehmendem Alter kann dieses System aus dem Takt geraten – etwa durch genetische Einflüsse, Umweltfaktoren oder Nährstoffmangel. Nicht mehr funktionsfähige Proteine werden dann unzureichend abgebaut und können sich in Zellen anreichern. Das kann die Zellfunktion beeinträchtigen und wird mit altersbedingten Erkrankungen – insbesondere im neurologischen Bereich – in Verbindung gebracht.

11

Gestörte Makroautophagie

Die Makroautophagie ist ein essenzieller zellulärer Prozess: Sie dient der Entfernung und Wiederverwertung beschädigter oder nicht mehr benötigter Zellbestandteile. Als eine Art körpereigene „Qualitätskontrolle“ trägt sie zur Erhaltung der Zellfunktion und Energieversorgung bei. Mit zunehmendem Alter kann diese Fähigkeit nachlassen – was unter anderem mit der Entstehung chronischer und neurodegenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht wird.

12

Veränderte Nährstoffsensitivität

Im Alter kann die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe aus der Nahrung optimal aufzunehmen und zu verwerten, nachlassen. Dies betrifft sowohl die Regulation des Energiehaushalts als auch die Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden, Leistungseinbußen oder schleichende Mangelzustände – selbst bei grundsätzlich ausgewogener Ernährung.

Alterungsschübe

Mehrere aktuelle wissenschaftliche Arbeiten haben gezeigt, dass der Alterungsprozess bei Menschen nicht gleichmäßig und kontinuierlich abläuft, sondern sich in klar erkennbaren Phasen oder sogenannten „Alterungsschüben“ vollzieht.

Zentrale Erkenntnisse neuerer Studien:

Zwei bis drei kritische Alterungsphasen:

Der menschliche Körper durchläuft besonders markante Phasen molekularer Veränderungen:


Erster Schub:

Im Durchschnitt um das 44. Lebensjahr (andere Studien geben 34 Jahre für einzelne Biomarker an) verschlechtert sich der Fett- und Alkoholabbau. Muskeln werden schneller abgebaut, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, und erste krankhafte Veränderungen werden wahrscheinlicher.


Zweiter Schub:

Um das 60. Lebensjahr werden Veränderungen im Zuckerstoffwechsel und bei der Immunregulation sichtbar, die Nierenfunktion sinkt, das Risiko für Diabetes, Neurodegeneration und Krebs steigt. Der Muskelabbau verstärkt sich erneut.


Dritter Schub:

Einige Studien (z. B. Stanford, Nature Medicine) finden einen weiteren Sprung im biologischen Alter ab etwa 78 Jahren, der besonders deutlich in Blutplasmastudien erkennbar ist.


Individuelle Unterschiede und die „kritischen Jahre“ in den 40ern und 60ern bieten Ansatzpunkte für wissenschaftlich fundierte und medizinische Prävention und Intervention.

Icon Light Bulb

Fazit

Der Alterungsprozess beim Menschen verläuft nicht linear. Laut aktueller Forschung gibt es insbesondere um die Lebensjahre 34, 44 und 60 (seltener auch 78) jeweils Phasen, in denen sich altersbedingte molekulare und physiologische Veränderungen deutlich beschleunigen. Diese Erkenntnisse gelten als bahnbrechend und werden aktuell weiter untersucht, da sie sowohl neue medizinische Therapieansätze als auch präventive Empfehlungen ermöglichen.

Wissenschaftlich fundiert – menschlich nah

Die Anwendung erfolgt unter medizinischer Aufsicht in ruhiger, angenehmer Atmosphäre. Ergänzt durch präzise Diagnostik und innovative Therapieverfahren, bietet RegMed – Regenerative Medizin Berlin ein umfassendes, ganzheitliches Konzept für Prävention, Regeneration und gesundes Altern.

Gerne beraten wir Sie persönlich und unverbindlich über unser Angebot sowie die verschiedenen Diagnostik- und Therapiepakete. Ihr individueller Therapieplan beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Ziele und medizinischen Voraussetzungen – gefolgt von ersten gezielten Untersuchungen.

Prof. Dr. Thomas Skutella in einer Besprechung

Wir behandeln das Altern selbst – durch gezielte Regeneration für messbare Verjüngung.

Profil Prof. Dr. Thomas Skutella

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